Philosophie und Psychotherapie

 

Ich verstehe Psychotherapie als eine Unterstützung darin, das eigene Potenzial voll zur Entfaltung zu bringen. Die Vorstellung, „unter einer Krankheit zu leiden, die weg gemacht werden muss“ entspricht nicht meiner Philosophie und Herangehensweise. Vielmehr ist es mir wichtig, ressourcenorientiert zu arbeiten und den Menschen, wertfrei, aus einer humanistisch geprägten Perspektive, in seiner Ganzheit zu betrachten.

 

Unser Sein ist grundsätzlich frei, gesund und heil. In unserem Leben machen wir sowohl freudvolle als auch leidvolle Erfahrungen. Die leidvollen Erfahrungen und leidvollen Geisteszustände verschütten mehr und mehr und auch immer wieder (in Form von Mustern und festsitzenden Emotionen), den Zugang zu unserem wahren Sein, einer inneren Freude, die uns Allen innewohnt.

 

Durch die Schulung des Gewahrseins erfolgt mit der Zeit eine Desidentifizierung mit dem jeweiligen Muster oder der Emotion, die uns plagt. Wir erleben so mehr und mehr, dass das Erleben selbst prozesshaft ist. Es werden Lücken sicht- und fühlbar, in denen zunächst nur kurz unsere wahre Natur zum Vorschein kommt. Diese kann weiter ausgedehnt, entwickelt und kultiviert werden.

Essentielle Psychotherapie

Die essentielle Psychotherapie bedient sich verschiedener Methoden aus unterschiedlichen, psychotherapeutischen Disziplinen und ist tiefenpsychologisch fundiert.

 

Methoden sind insbesondere:

  • Focusing nach Eugene Gendlin
  • Imaginationsübungen nach Phyllis Krystal
  • Methoden aus der Psychosynthese, sowie der
  • Verhaltenspsychotherapie

Grundlegend ist die Gewahrseinsschulung, die sich mit den genannten Therapieverfahren wunderbar ergänzt und den/die Klienten*in darin unterstützt, eingefahrene Muster zu erkennen und liebevoll zu integrieren. Die dreijährige Ausbildung in der essentiellen Psychotherapie werde ich voraussichtlich 2022 abschließen.